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Das Bidet - sinnvoll in jedem Badezimmer

17.03.2018 19:07

Bidet im Badezimmer

Wenn auch in Deutschland nicht sehr verbreitet, gehört das Bidet bei unseren europäischen Nachbarn vielfach zum hygienischen Standard im Badezimmer. Betrachtet man Funktionsweise und Nutzen des Bidets, fragt man sich, warum sich diese praktische Erfindung in Deutschland bisher nicht durchsetzen konnte. Doch das Bidet ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch. 

Die Geschichte des Bidets

Der Begriff Bidet kommt aus dem Französischen und bezeichnet dort eine sehr kleine Pferderasse. Die Herkunft der Bezeichnung könnte daher stammen, dass die frühen Bidets auf einem Gestell angebracht waren, man zum Gebrauch also auf diese aufsteigen musste wie auf ein kleines Pferd. Eine genauere Eingrenzung ob des Erfindungszeitraums des Sanitärgegenstands gibt es leider nicht.

Erstmalig in Kunst und Literatur taucht die Pflegelösung für den Intimbereich auf dem Gemälde La Toilette intime von François Boucher von 1741 auf. In der Literatur erstmalig erwähnt wird es im Jahr 1710 beziehungsweise 1726. Die folgende Verbreitung des Bidets in Europa ist beachtlich. Vor allem in Italien, Portugal und Frankreich gehören Bidets in beinahe jedes Badezimmer, während sie in England und Deutschland noch kaum zu finden sind. Doch dies ändert sich aktuell, da immer mehr Menschen neben den typischen Badmöbeln die Vorteile eines eigenen Bidets zu schätzen lernen.

Gute Gründe Bidets zu nutzen

Es gibt viele Gründe, welche für die Nutzung eines Bidets sprechen. Zunächst einmal kann man klar die Umwelt nennen: Im Gegensatz zur normalen Toilettenreinigung kann die Menge des genutzten Toilettenpapiers durch ein Bidet praktisch auf Null reduziert werden. Auch die äußerst umweltbelastenden feuchten Toilettenpapier-Tücher zur Reinigung von After und Genitalien entfallen, was die Umwelt zusätzlich entlastet.

Doch damit nicht genug – das Bidet bietet auch eine deutlich höhere Sauberkeit. Betrachtet man den menschlichen Intimbereich genauer, so kann man feststellen, dass dieser von vielen feinen Hautfalten durchzogen ist. Toilettenpapier – egal ob nass oder trocken – kann in einer solchen Umgebung keine umfassende und vollständige Reinigung erreichen. Wasser hingegen kann problemlos in jede Hautfalte der Genitalien und am After eindringen und Keime und Schmutz schnell, sicher und umfassend beseitigen. Somit wird der Intimbereich nicht nur deutlich sauberer, sondern wird zudem nicht durch die mechanischen Bewegungen mit dem Toilettenpapier gereizt. Als Sanitärgegenstand sorgt das Bidet für mehr Sauberkeit, Hygiene und Komfort.

Die Vorteile eines Bidets im Überblick:

  • Äußerst umweltverträglich
  • Nur noch extrem geringer Toilettenpapier-Verbrauch
  • Einfach in der Anwendung
  • Gründliche Reinigung
  • Schont die Haut und die Schleimhäute

So benutzen Sie ein klassisches Bidet

Bidet mit sprudelndem Wasser

Ein Bidet zu benutzen ist nicht schwierig. Klassische Bidets werden auch als Sitzwaschbecken bezeichnet.

  • Setzen Sie sich mit dem Gesicht zur Armatur auf das Becken und verschließen Sie den Ablauf. Nun können Sie lauwarmes Wasser in das Becken einfließen lassen.
  • Reingen und säubern Sie mit einem Waschlappen oder einfach nur der Hand gründlich Ihren Intimbereich.
  • Anschließend müssen Sie sich nur noch abtrocknen, das Wasser ablaufen lassen und das Sitzwaschbecken reinigen. Äußerst komfortabel und einfach können Sie somit eine umfassende Intimreinigung durchführen.

Auch für die schnelle Wäsche an hektischen Tagen ist das Bidet selbstverständlich perfekt geeignet. Grundsätzlich sollten Sie bei Benutzen eines Bidets allerdings auf Seife oder andere Reiniger verzichten. Denn diese können bei häufigem Gebrauch sowohl der Haut als auch dem PH-Wert des Intimbereiches schaden und somit zu Irritationen führen. Warmes Wasser allein genügt problemlos, um nach einem Toilettengang eine vollständige Reinigung durchzuführen. Moderne Bidets hingegen bieten oftmals noch weitere Komfort-Lösungen und machen das Bidet benutzen noch einfacher.

Moderne Bidets bieten mehr Möglichkeiten

Moderne Hersteller wie Hahnloch bieten auch moderne Bidetlösungen mit deutlich mehr Komfort. So sind viele dieser Sitzwaschbecken mit einer eigenen Intimdusche ausgestattet, was die Reinigung der Genitalien zusätzlich vereinfacht. Dazu gibt es Lösungen, welche nach Gebrauch mit einem warmem Luftstrahl die Trocknung des Intimbereichs vereinfachen und somit den Komfort zusätzlich erhöhen. In vielerlei Hinsicht unterscheiden sich diese modernen Bidets kaum noch von den sogenannten Dusch-WCs. Dennoch gibt es einige Unterschiede.

Die Unterschiede zwischen Dusch-WC und den verschiedenen Bidets

Wenn Sie ein Bidet benutzen, müssen Sie in der Regel selbständig den eigenen Intimbereich beziehungsweise die Genitalien waschen. Ein Dusch-WC hingegen arbeitet nach einem anderen Prinzip. Dort bleiben Sie nach dem Geschäft auf der Toilette sitzen. Auf Knopfdruck fährt nun ein Element im Innern der Toilette nach vorne und reinigt mit einem Wasserstrahl den Intimbereich.

Stärke, Intensität und Ausrichtung des Wasserstrahls können Sie mittels der Armatur beziehungsweise Fernbedienung des Dusch-WCs kontrollieren. Es handelt sich somit eher um einen Spülapparat, welcher mittels Druck und beweglichem Wasserstrahl die Genitalien und den After reinigt. Viele Dusch-WCs bieten zudem auch eine Trocken-Funktion, bei welcher der gesamte Bereich mit einem warmen Luftstrahl umfassend abgetrocknet wird. Die hohe Flexibilität der Bidets geht den Dusch-WCs zwar ab, dafür sparen Sie deutlich Platz gegenüber der Lösung mit einem neuen Sanitärgegenstand im Bad. Schließlich sind im Badezimmer auch andere Objekte wie etwa eine Duschbadewanne oder eine Sitzbadewanne integriert.

Eigene Bidets: Wo wird es installiert?

Bidet vermessen und einbauen

Wenn Sie über ausreichend Platz verfügen und das eigene Badezimmer mit ein wenig mehr Komfort ausstatten möchten, können Sie ein eigenes Sitzwaschbecken installieren. Das Bidet wird im Normalfall direkt neben der Toilette installiert.

Dies hat insgesamt drei wichtige Vorteile:

  1. Zum einen liegen die Abflüsse in direkter Reichweite, was die Installation vereinfacht.
  2. Auch der Wasserzulauf ist im Regelfall sehr nah, sodass auch hier die Installation mit geringstmöglichem Aufwand erfolgen kann.
  3. Der dritte Grund ist vor allem praktischer Natur: Nach dem Besuch der Toilette sollte die Reinigung von Genitalien und Intimbereich natürlich möglichst schnell vorgenommen werden.

Liegen Sitzwaschbecken und Toilette nebeneinander, kann von einem Sitzplatz auf den nächsten gewechselt werden. Somit lässt sich der neue Sanitärgegenstand optimal in das eigene Badezimmer integrieren.

Das Reisebidet für unterwegs als hygienische Alternative

Wenn Sie sich einmal an die Nutzung eines Bidets gewöhnt haben, möchten Sie aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf diese Annehmlichkeit verzichten. Doch bei Reisen in Deutschland oder auch bei Freunden oder Verwandten werden Sie nur selten auf ein eigenes Bidet stoßen. Hier kann ein sogenanntes Reisebideteine sehr gute und einfache Lösung sein.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Wasserflasche mit einem hakenförmigen Aufsatz. Die Flasche können Sie im Bad mit warmem Wasser füllen. Der Aufsatz ist ein Ausguss, sodass Sie mit Druck auf die Flasche einen Wasserstrahl auf Ihre Genitalien richten können. Das Reisebidet lässt sich mit einer Hand bedienen, sodass die andere Hand zur Reinigung frei bleibt. Sie müssen also auch unterwegs nicht mehr auf das frische und saubere Gefühl im Intimbereich verzichten. Natürlich ist die Reinigung mit einem solchen Spülapparat komplizierter als mit einem hochwertigen Bidet, doch angenehmer als mit Toilettenpapier ist diese Reinigung in jedem Fall.

 ©iStock.com/matteogirelli ©iStock.com/Dzmitrock87 ©iStock.com/tostphoto 

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