Die Badsanierung schrittweise planen

21.04.2015 08:46 von Trendbad24-Blog

Planung für die Badsanierung

Wenn man das Bad neu gestalten oder umbauen kann, ist das die Chance auf das perfekte Bad. Dabei sollte man aber die Planungen gründlich angehen, um langfristig Freude an dem Raum zu haben.

Schritt 1: Die gute Planung des neuen Bades

Der erste Schritt, wenn die Neugestaltung oder die komplette Modernisierung des Bades ansteht, ist die Planung. Sinnvoll ist es, einen Architekten einzubeziehen, um das neue Bad perfekt zu gestalten und auch bauliche Besonderheiten berücksichtigen zu können. Wichtig ist es auch, im Vorfeld schon Ideen zu sammeln, denn so kann man mit dem Fachmann besprechen, ob und wie sich die Planungen umsetzen lassen.

Wichtig ist dabei eine Checkliste. Soll es eine Duschkabine geben oder lieber doch eine Badewanne? Wie viele Personen müssen das Bad nutzen? Lohnen beispielsweise zwei Waschbecken? Nicht zuletzt lassen sich gleich energiesparende Lösungen in einem Arbeitsschritt bei der Badrenovierung umsetzen.

Schritt 2: Die finanzielle Planung

Ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung des neuen Bades ist die finanzielle Planung. Bei einer Komplettsanierung sollte man sich auf Kosten von 3000 Euro je Quadratmeter einstellen. Daher ist die Finanzierung ein wichtiger Schritt der Umsetzung. Mit einem Bausparvertrag, Ersparnissen oder auch einem Darlehen kann die Umsetzung der Badsanierung erfolgen. Zum berechneten Geldbedarf sollte man zehn Prozent für Unvorhergesehenes hinzu addieren. Für die Finanzierung stehen auch Förderprogramme für die altersgerechte Modernisierung von Wohnraum zur Verfügung. Auch der energiesparende Umbau wird beispielsweise von der KFW gefördert.

Altes Bad mit neuer BadewanneSchritt 3: Die Planung und Anschaffung des Zubehörs

In die Planungen sollte man im weiteren Schritt gleich noch größere Baumaßnahmen einbinden, wenn beispielsweise in einem alten Bad die Anzahl der Stromanschlüsse nicht mehr ausreicht. Bei der Anschaffung der Materialien und der Badeinrichtung gilt es auch zu berücksichtigen, dass man als Bewohner älter wird und sich die Anforderungen an das Bad ändern.

Ein barrierefreier Zugang zum Bad ohne störende Schwellen, ein höhenverstellbares WC oder eine Seniorenbadewanne, die den bequemen Einstieg ermöglicht, sollten in diesem Schritt der Anschaffungen bedacht werden.

Nicht zu vergessen: Gibt es eine Alternative zum Bad für den Umbau?

Steht der Umbau des bestehenden Bades an, gibt es viele Überlegungen, die anstehen und die auch die langfristige Planung für das altersgerechte Bad einschließen sollten. Was Sie sich auf jeden Fall zu Beginn überlegen sollten:

  • Wann soll der Umbau beginnen?
  • Wann muss das Bad spätestens wieder genutzt werden?
  • Wo findet die Körperpflege während des Umbaus statt?

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