Elektro-Badheizkörper: Baustein für das Wohlfühl-Bad

28.12.2015 09:28 von Trendbad24-Blog

elektrischer Badheizkörper

Für viele Menschen gehört das Badezimmer nach dem morgendlichen Aufstehen zu den ersten Anlaufstellen des Tages. Wenig verwunderlich, dass dieser Raum insbesondere in kälteren Wintermonaten stets angenehm temperiert sein sollte. Einfach und unkompliziert ist die Umsetzung dieses kleinen, aber durchaus feinen Luxusgefühls mithilfe eines elektrischen Badheizkörpers, welcher sich mittlerweile in zahlreichen Ausführungen erwerben lässt. Doch wie genau funktioniert ein solches Gerät und welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich?

Was genau ist ein elektrischer Badheizkörper?

Badheizkörper elektrischBei einem elektrischen Badheizkörper handelt es sich um ein eigenständiges Gerät, welches sich unabhängig von einem eventuell bereits vorhandenen Heizkörper an nahezu jeder erdenklichen Stelle des Badezimmers montieren lässt - hierfür benötigen Sie lediglich eine freie Wand sowie ein wenig Geschick im Umgang mit Schrauben und Dübeln. Das in sich geschlossene System setzt sich in der Regel aus mehreren hohlen Stangen zusammen, die in ihrem Inneren mit einem speziellen Wasser-Glykol-Gemisch befüllt sind, welches auch bei eiskalten Temperaturen, beispielsweise bei einer Verwendung in einem Wochenendhaus in den Bergen, nicht gefriert.

Wird das angebrachte Stromkabel nun an eine handelsübliche 230-Volt-Steckdose angeschlossen, erwärmt der Badheizkörper elektrisch die eingefüllte Wassermischung, wodurch der Heizkörper seine Wärme im gesamten Raum verteilen kann. Besonders praktisch: Mithilfe eines angebrachten Thermostatschalters, wie dem Regler KTX-2 mit Heizstab, lässt sich die Intensität der abgeleiteten Wärme im Handumdrehen den individuellen Wunschvorlieben anpassen, so dass es weder zu kalt, noch zu warm im Raum ist.

Vor- und Nachteile eines elektrischen Badheizkörpers

Ein elektrischer Badheizkörper bietet Ihnen gleich eine Vielzahl an komfortablen Vorzügen: Hier wäre neben der bereits erwähnten Schnellmontage etwa die Tatsache hervorzuheben, dass das aufzuwärmende Wasser (anders, als bei einem herkömmlichen Heizkörper) nicht erst über ein Rohrleitungssystem zugeführt werden muss - hierbei entstehen also praktischerweise keinerlei Wärmeverluste. Durch seine Unabhängigkeit zur Heizung lässt sich ein elektrischer Badheizkörper zudem auch problemlos nachrüsten, um etwa eine effizientere Erwärmung eines sehr großen Badezimmers gewährleisten zu können. Dank seines vergleichsweise günstigen Anschaffungspreises prädestiniert er sich darüber hinaus auch für einen Einbau in Gästebadezimmern, Wochenendhäusern oder Ferienanlagen. Einen weiteren Vorteil bildet zudem auch das Design des Geräts: Die einzelnen Stangen eignen sich hervorragend zur Aufhängung eines Handtuchs, welches sich hier wahlweise trocknen oder zwecks eines wärmenden Wohlgefühls nach dem Bad oder der Dusche aufwärmen lässt.

Wirkliche Nachteile, die der Anschaffung eines elektrischen Badheizkörpers im Wege stehen könnten, gibt es hingegen kaum: Zwar könnte man aufgrund seines Anschlusses an eine herkömmliche Steckdose einen erhöhten Stromverbrauch befürchten, neuere Geräte sind jedoch mittlerweile sehr energieeffizient und fallen insbesondere bei einer ausschließlichen Verwendung in der Übergangszeit kaum ins Gewicht.

Die wichtigsten Vorteile in der schnellen Übersicht:

  • leicht zu installieren
  • unabhängig von der eigentlichen Zentralheizung
  • ideal zur Nachrüstung geeignet
  • freie Positionierung im Raum möglich
  • verlustfreie Wärme
  • als komfortabler Handtuchwärmer einsetzbar

Regelung der Raumtemperatur - so funktioniert’s

ThermostatDie Temperaturregelung eines elektrischen Badheizkörpers kann von Modell zu Modell unterschiedlich ausfallen. In den meisten Fällen ist jedoch ein drehbarer Regler integriert, welcher eine Auswahl von verschiedenen Temperaturbereichen, etwa 30 oder 60 Grad Celsius ermöglicht. Viele modernere Ausführungen sind darüber hinaus mit einem integrierten Display ausgestattet, welches eine schnelle und einfache Ablesung der aktuellen Temperatur ermöglicht.

Auch ein integrierter Timer lässt sich mittlerweile bei immer mehr Modellen antreffen: Ein solcher ermöglicht die Einstellung von bestimmten Zeitphasen, in denen das Badezimmer aufgewärmt werden soll, so dass dieses beispielsweise täglich nach dem Aufstehen bereits angenehm warm ist. Sollte ein Timer nicht zum Funktionsumfang eines von Ihnen favorisierten Modells gehören, so ist dies jedoch längst kein Grund zum Verzweifeln: Da das Gerät über eine klassische 230-Volt-Steckdose angeschlossen wird, kann hier auch eine handelsübliche Zeitschaltuhr zwischengeschaltet werden.

Die Befüllung eines elektrischen Badheizkörpers

Während einige Badheizkörper bereits von Werk aus im befüllten Zustand ausgeliefert werden, müssen andere Modelle vor Ihrer Verwendung noch durch ihren Besitzer befüllt werden. Achten Sie hierbei stets darauf, ausschließlich entkalktes Wasser in Kombination mit etwaigem Frostschutzmittel zur Vermeidung von Kalkbildung zu verwenden. Darüber hinaus darf der Heizkörper niemals ganz befüllt werden, sondern sollte im Idealfall ein Luftpolster von rund 15% aufweisen, um somit eine allzu intensive Ausdehnung des erwärmten Wassers zu vermeiden.

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