Pärchen- und Singlebadezimmer - So erkennen Sie die Unterschiede

11.05.2015 10:00 von Trendbad24-Blog

Unterschiede bei Pärchen- und Singlebadezimmer

Wenn es um die tägliche Körperpflege geht, sind die Bedürfnisse von Männlein und Weiblein doch grundverschieden. Nein, das heißt nicht, dass die Männer Waschmuffel sind und den korrekten Gebrauch einer Klobürste nicht beherrschen würden - es geht schlicht um die biologisch bedingten Bedürfnisse.

Geschlechterunterschiede im Badezimmer? Klar!

Er braucht einen Spiegel mit viel Licht, der sich einstellen lässt und möglichst ein Waschbecken darunter. Warum? Wegen der Rasur. Die Herren mit starker Gesichtsbehaarung kennen das Problem: Es muss hell sein und Wasser in der Nähe bewährt sich zwecks leichter Reinigung.

Die Damen brauchen dagegen das Licht in der Dusche, denn dort rasieren sie sich gewöhnlich die Beine. Männer legen oft Wert auf eine Badewanne, in der man sich auch ausstrecken kann, während die Damen eher die Extras wie Lichtspiele oder Sprudelfunktion schätzen. Es gibt durchaus Geschlechterunterschiede im Badezimmer, die sich fernab von Schminktisch und Nasenhaarschneider bewegen. Im Pärchen-Badezimmer treffen sie aufeinander.

Nur für Singles: Klein und praktisch

Das typische Badezimmer für Singles:

  • einfache Nasszelle mit Duschkabine
  • Waschbecken
  • Toilette 
  • Spiegel

Beleuchtung und Regale lassen sich individuell gestalten, aber für Flexibilität ist auf den meist weniger als 6 qm kein Platz. Wenn Partner oder Partnerin einziehen, wird es nicht nur vom reinen Raumangebot her eng, sondern es gibt tatsächlich oft genug Streit bezüglich der Nutzung. Spätestens bei langen Haaren im Waschbeckenabfluss und nicht zugeschraubten Zahnpastatuben ist es normalerweise aus mit der verliebten Harmonie. Zwei Personen in einer normalen Badewanne? Auch das geht selten gut, da der Europäer zu groß dafür ist.

Wellness & Romantik

Romantik & Wellness im Pärchen-BadezimmerPärchen-Badezimmer sind weniger auf Pragmatismus als vielmehr auf Wellness und Romantik ausgelegt. Zwei Waschbecken mit jeweils eigener Ablage sorgen dafür, dass sich jeder ausbreiten kann, wie er oder sie das gerne will. Eine optisch getrennte Toilette garantiert die Privatsphäre.

Bidet und Urinal können ergänzt werden. Wenn Sie eine Duschkabine kaufen, sollte diese etwas größer ausfallen, denn Duschen kann man auch gut zu zweit - nicht selten findet hier das Vorspiel zu romantischen Begegnungen statt. Das gilt auch für die Badewanne: Statt einer schmalen, langen Wanne zum Liegen sind für Pärchen etwas kürzere Wannen, die dafür breiter ausfallen, optimal.

Alles eine Frage der Perspektive

Ein Badezimmer dient nicht nur der körperlichen Reinigung, sondern auch der seelischen Regeneration. Vor allem für Paare ist es wichtig, dass sie sich im Badezimmer sowohl alleine zurückziehen als auch zu Zweit die Zeit genießen können. Wellnessduschen, größere Sitzbadewannen, optisch getrennte Bereiche innerhalb des Badezimmers und ein dezentes Design, das die Lichtführung einschließt, sind optimal für Badezimmer, die von Paaren genutzt werden.

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