Sauna für Zuhause: Schöner Schwitzen in der eignen Sauna

29.05.2017 11:18 von Trendbad24-Blog

Sauna für Zuhause
Von einer eigenen Sauna träumen viele, doch warum lassen Sie diesen Traum nicht Wirklichkeit werden? Lassen Sie sich vom heißen Dampf beleben und relaxen Sie in Ihrer ganz privaten Saune – direkt bei Ihnen zu Hause. Denn es gibt heute unzählige Möglichkeiten, die Schwitzstube im eignen Haus, der Wohnung oder auch im Garten zu realisieren. Trendbad24 zeigt, welche Wege es gibt, eine Sauna selbst zu bauen. Willkommen in Ihrem ganz privaten Wellness-Bereich!

Nach dem Saunagang unter die eiskalte Dusche!

Wer hat’s erfunden? Die Sauna, auch Schwitzstube oder finnisches Bad genannt, kommt aus Finnland. Der Exportschlager aus dem hohen Norden erfreut sich nicht nur in Deutschland großer Beliebtheit. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 25 Millionen Deutsche regelmäßig in die Sauna gehen. Diese besteht innen meist aus Holz und wird mit einem Saunaofen auf 80 bis 100 °C, teilweise auch noch höher, erhitzt. Wurden früher vor allem Holz- und Ölöfen verwendet, werden inzwischen meist nur noch elektrische Öfen verbaut. Diese sorgen für einfachen und problemlosen Betrieb.

Das wichtigste beim Saunabad ist der Aufguss: Dazu wird eine Kelle Wasser auf die bis zu 500 °C heißen Lavasteine auf dem Ofen gegossen, das sofort verdampft. Der Wasserdampf erhöht kurzzeitig die Luftfeuchtigkeit in der Sauna. Die Dampfwolke, der „Gluthauch“ oder finnisch Löyly genannt, steigt durch die Hitze nach oben und kann durch Verwirbeln der Luft mit einem Handtuch gleichmäßig verteilt werden. Das Wedeln sorgt außerdem dafür, dass sich die Luftschicht auf der Haut mit warmer Luft verwirbelt und sich der Körper weiter erhitzt. Beliebte sind Saunadüfte für den Aufguss. Naturpeelings, die vor dem Aufguss in die Haut eingerieben werden, pflegen die Haut. So aufgeheizt geht es dann ab unter die eiskalte Dusche – ganz egal ob Duschtempel oder Gartendusche – ein herrliches Gefühl!

Wellness für Zuhause: Sauna selbst bauen

Der Bau einer eigenen Sauna ist nicht nur ein Traum für Saunafreunde, auch Heimwerker kommen bei diesem Projekt voll auf ihre Kosten. Die Sauna in den eigenen vier Wänden ist leicht zu erreichen, stets einsatzbereit und besonders in der kalten Jahreszeit ein Quell der guten Laune. Und dank verschiedenen Sauna-Bausätzen können Sie sich das finnische Bad kostengünstig nach Hause holen. Die kompakten Schwitz-Kabinen benötigen nur wenig Platz im heimischen Keller, auf dem Dachboden oder im Garten. Viele Hersteller bieten Sauna-Kabinen in verschiedenen Größen, Ausstattungen und Preisklassen an. Mit etwas Glück lässt sich für den kleinen Geldbeutel auch ein gebrauchtes  oder Ausstellungsstück finden.

Doch bevor ein Sauna-Bausatz ausgewählt wird, müssen die örtlichen Gegebenheiten feststehen. Drei Punkte sind dabei besonders wichtig:

  • Der Standort, an dem die Sauna aufgebaut werden soll
  • Die Größe, die die Sauna-Kabine benötigt
  • Die Belüftung, die für die Luftab- und zufuhr benötigt wird

Standort
Ein idealer Standort für die Sauna Zuhause ist beispielsweise der Keller, der im besten Fall auch eine Duschmöglichkeit oder einen direkten Zugang zum Garten bietet. Zu empfehlen ist mindestens ein Fester, um ausreichend Lüften zu können. Und für die erfrischend kalte Dusche nach dem Schwitzen lässt sich natürlich auch ein bereits vorhandenes Bad in einem anderen Stockwerk nutzen.

Größe
Platz ist bekanntlich in der kleinsten Hütte. Doch die Sauna sollte so breit sein, dass man auf den Bänken auch bequem liegen kann. Eine Breite von zwei Metern ist daher ideal. Zudem sollte die Kabine so hoch sein, dass zwei bis drei Liegen in verschiedenen Höhen eingebaut werden können und auch auf der obersten Liege noch genügen Platz bleibt, um aufrecht zu sitzen.

Belüftung
Ein oft unterschätzter Planungspunkt ist die Belüftung des späteren Sauna-Raumes. Die Abluft-Öffnung sollte möglichst direkt ins Freie führen, die Zuluft-Öffnung sollte in einen Raum führen, der sich gut lüften lässt, um einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten. Um Problemen mit Feuchtigkeit vorzubeugen, sollte ein Abstand von mindestens 2 Zentimetern zwischen der Kabine und der Wand eingehalten werden.

Elektroinstallation
Achtung, die Elektroinstallation muss vom Fachmann ausgeführt werden! Auch versierte Heimwerker sollten die Installation von Saunaofen und der Schalttafel von einem Elektriker durchführen lassen. Zudem müssen alle Leitungen, die in den Saunaraum führen, hitzebeständig isoliert sein.

Regelmäßig in die Sauna: Schwitzen für die Gesundheit

Regelmäßige Saunagänge beleben den Kreislauf, außerdem sollen sie das Immunsystem stärken. Vor allem aber entspannt der Wechselreiz zwischen Heiß und Kalt Körper und Seele. Die extremen Temperaturreize fordern die Wärmeregulation des Körpers, der für die Temperaturkonstanz alles aufbieten muss, um Wärme abzugeben. Das Herz pumpt Blut in die geweiteten Gefäße der Körperperipherie, die Haut fängt an zu schwitzen, um Verdunstungskühle zu erzeugen. Der nachfolgende kalte Guss dreht die Reaktion dann plötzlich um und die Gefäße ziehen sich zusammen.

Das Blut fließt wieder verstärkt ins Körperinnere, um dort die Wärme zu halten. Auf diese Weise wird der Kreislauf trainiert. Die leichte und begrenzte Stressreaktion löst – ähnlich wie beim Ausdauersport – eine milde Euphorie aus. Die Haut wird gereinigt und entschlackt, die Durchblutung steigt, der Schutzmantel gestärkt und der Stoffwechsel der Haut arbeitet doppelt so schnell wie sonst. Nach der Ruhephase des letzten Saunaganges sollte eine Gesichtscreme auftragen werden. Auch die Schleimhäute der Atemwege erhalten vermehrt Blut. Außerdem werden bestimmte Abwehrstoffe und Immunzellen mobilisiert.

Dusche mit Dampfsauna: Die kleine Lösung fürs Badezimmer

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